mein weg…

wo ist die freude – frage ich mich grade? die müsste doch da sein. ich habe alles und doch nichts. was besitze ich schon? naja, im grunde gar nichts. ja, ich habe ein zuhause, ein paar technische geräte, ein bisschen geschirr, bisschen klamotten. ist das, das was mich glücklich macht? wohl eher kaum. was sind die momente, die mir freude machen? wo sind sie hin? früher hatte ich doch so viel mehr glücksmomente, warum kann ich sie nicht mehr sehen? warum kann ich sie nicht mehr finden? wie komme ich wieder zu diesen glücksmomenten zurück?

wohin verschwende ich meine energie? sind es die richtigen dinge? die falschen dinge? die energie, ist das was ausschlaggebend ist. ich muss mir im klaren werden, was will ich? wo will ich hin? was ist mein größter, tiefster traum? die liebe? die welt? ich selbst? was möchte ich erleben? was macht man, wenn man sich total „verloren“ hat? gibt es das überhaupt? ich stehe neben mir, weiß nicht mehr, was ist richtig, was ist falsch! eingebettet im modus „funktionieren“. ist das das wahre leben? wohl kaum. wie kann ich es wieder finden?

ich grüble zu viel. ich versuche zu viel zu kontrollieren, statt loszulassen. statt mich fallen zu lassen. ich denke, denke, denke. was bringt es mir. rein gar nichts. außer dass ich immer mehr kummer, immer mehr sorgen, immer mehr ängste kriege. ich darf lernen, dieses alles loszulassen. aber wie? wenn ich mittendrin bin, und doch so weit entfernt? wie soll das denn gehen. warum kriege ich in bestimmten momenten so ein schlimmes gefühl im bauch? sollte ich vielleicht genau diese dinge lassen? mich genau von diesen dingen entfernen, welche mir nicht gut tun. was tut mir aber wirklich nicht gut? wie kann ich das herausfinden? manchmal vielleicht irrt man sich. manchmal denkt man zu viel, statt zu fühlen. sehr schwierig es einfach nur geschehen zu lassen. wie kann ich das negative loslassen? mich mit positiven umgeben? ..

immer kommen diese negativen gedanken, wut, ärger, groll..am meisten auf mich selbst. wo ist die selbstliebe? der mut, zu mir zu stehen und zu akzeptieren, dass man oft eine situation durchleben muss, die einem vielleicht grad nicht gut tut, aber in der seelenentwicklung meilenweit vorausbringt? das erfordert akzeptanz und vertrauen. ganz viel vertrauen in die situation, dass alles genau so wie es ist gut ist, das alles einen grund hat. auch wenn es schwer ist. auch wenn momente in dein leben treten, die dich machtlos, ohnmächtig und total hilflos fühlen lassen. schöpfe kraft aus genau diesen gedanken. es ist egal was passiert – es hat alles einen grund.

das wichtigste, dass mich solche situationen lernen, ist das zulassen, das akzeptieren, das annehmen, das vertrauen. es ist alles gut so wie es ist. es macht mich nur stärker.

ich bin zuversichtlich, dass mich negative gedanken stärker machen. offener machen. losgelöster machen. schritt für schritt. nichts überstürzen. einfach seinen weg gehen – auch wenn er so scheint, als wäre er nicht der seinige.

alles liebe lisa

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