gefangen in mir selbst.

hallo meine lieben.

danke an eine wunderbare frau, die mir die augen geöffnet hat und mir gezeigt hat, was in mir vorgeht.

ich fühle mich so klein, so schwach. so hilflos. ich will doch mein leben leben, aber warum hinderst du mich daran? die ängste, die verpflichtung, perfekt zu sein. ich darf nicht schwach sein. und doch werde ich immer wieder von dir aufgefangen, auch wenn ich meinen weg gehe – mit meinen fehlern, mit risiken usw. und doch das gefühl des versagens ist so stark. das gefühl, mein leben nicht richtig zu leben, weil ich es anders leben möchte. weil ich andere visionen habe, weil ich andere gefühle habe, weil ich andere lebenseinstellungen habe. ich fühle mich anders. ich fühle mich nicht geliebt. ich fühle mich abgestoßen.

kleine lisa, bitte sprich mit mir. was war den los mit dir? wo siehst du dich?

„ganz weit weg. ausgeschlossen, in einer ecke sitzend. ich weine. ich wollte doch nur dazugehören. warum nehmt ihr mich nicht auf? ‚du bist anders, du bist falsch, du störst uns‘, das waren meine gefühle. aber ich bin doch gut wie ich bin. ich weiß das, ich spüre das. ich darf so sein wie ich bin. genau so.“

nein, aber du siehst ja, dass du dann nicht ins schema passt. du gehörst dann nicht in diese welt, wenn du dich so anders verhältst.

„aber ich brauche doch jemanden, der mich liebt, der mich in die arme schließt. der mich bedingungslos liebt. warum darf ich diesen menschen nicht in meinem leben haben? warum ist immer alles in bedingungen aufgespalten. immer und immer wieder. warum kannst du mich nicht einfach in den arm nehmen, mir sagen dass du mich liebst, egal was ich tue, egal was ich bin.“

ich weiß, dass ich heute all diese unterstützung kriege, ich wunderbare eltern habe, wunderbare menschen um mich herum, die mich immer und immer wieder auffangen, egal wie oft ich in die gleiche scheiße renne und doch ist das urvertrauen diesbezüglich gestört.

„das ist weg, weil ich damals alleine war, weil ich mich damals in ein anderes leben reindrängen musste. das war nicht göttlich, das ist nicht göttlich. das ist einfach nur purer dualismus, kein sich lieben, keine harmonie, keine freude. alles nur scheiße. negativ. positiv. was ist negativ, was ist positiv. naja, ich habe es halt irgendwie von den menschen um mich übernommen. ich will doch nur liebe spüren, harmonie, all die weite, die freiheit, nicht entscheiden müssen, ist das gut oder schlecht. alles ist gut. genau das wollte ich erfahren. und doch fällt es mir so schwer damit umzugehen. all die gefühle, all das zurückweisen, das ich spüren musste, all die vorurteile, all die blöden kommentare, all die ängste, sorgen – ‚mach das so und so‘ ist so tief in mir drinnen. ich spüre da keine freiheit. es ist immer alles unter zwang, kontrolle. weil es nicht richtig ist. weil das leben so nicht richtig ist, wenn alles unterteilt in schlecht und gut ist. das ist nicht natürlich. dieses dauernde entscheiden, das macht mich verrückt. überall dieser leistungsdruck, ‚du musst gut sein, damit du was bist‘, das ist kake. das stimmt nicht. und all die anderen gefühle, all die liebe, die ich dann empfinde und die ich nicht leben kann. genau das urvertrauen, einfach so tiefe gefühle. warum darf ich diese nicht leben. warum hält man mich da in einem kärker? warum muss ich das alles in mich reinstopfen. ich möchte es einfach nur ausleben. aber damals hat man mir die flügel gestutzt. ich wurde verletzt, ich verletze – ganz automatisch. obwohl ich das ja gar nicht will. aber es ist so in mir drinnen. ich hasse es mich fehl am platz zu fühlen, ohne perspektive, all die grausamkeiten, die es auf dieser erde gibt. klar ich weiß dass alles so sein muss, dass die welt im umschwung ist – ich bin da auch zuversichtlich.

aber wir sind doch alle eins, warum können wir das nicht so leben, warum können wir nicht dorthin zurück wo wir herkommen. wieder in göttlichkeit, in frieden, in die liebe – in die bedingungslose liebe. da wo all die oberflächlichkeiten keine rolle spielen. wo du zählst. du als seele, du als geistiges wesen.“

ich komme manchmal einfach mit dem allen nicht zurecht. ich sehne mich nach der liebe. nach der bedingungslosen freiheit. ohne, ich muss erst was erarbeiten, um damit ich bin. nein ich bin doch schon. aber warum können wir das nicht mehr und mehr auch in diese welt bringen?

warum sind wir noch alle voller ängste, zwänge – die total unnatürlich sind und das alles nur, weil wir einfach in einer „unnatürlichen“ umgebung sind.

ich liebe grad den moment, da ich fühle, die kalte luft. die vögel. es ist alles okay, es ist alles gut und ich werde da weiter machen, wo ich vor dem schreiben begonnen habe. aber eines werde ich anders machen und zwar werde ich bewusster in die welt gehen, ungehemmter. selbstbewusster. selbstsicherer. ich bin. ich bin. und ich gehe meinen weg. es ist mein weg. und das versuche ich ohne ängste, ohne zwänge. ich darf sein. ich darf fallen. es ist das leben.

wir sind menschen!!! wir alle machen fehler, biegen falsch ab, oder tun dinge, die uns gar nicht entsprechen. das ist menschlich. aber ich habe es gespürt. die große liebe. die tiefe freiheit. es gibt sie und wir alle werden sie wiedersehen.

 

das leben ist eine chance mutiger zu werden, freier zu werden, mit den dualitäten zu leben und einfach zu genießen. die tiefe liebe in sich zu spüren und zu genießen.

danke für diese erfahrung. danke aus tiefem herzen!!!!

alles liebe lisa

 

ps. dieses wunderwunderschöne bild ist von pixabay. siehe https://pixabay.com/de/sonnenaufgang-schlafender-riese-1637376/…dort kann man bilder frei nutzen.

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2 Gedanken zu “gefangen in mir selbst.

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