weg vom alltagstrott – möglichkeit des sich neu-orientierens

hallo meine lieben.

gerade während des schreibens einer nachricht ist mir ein gedanke gekommen:)

kennst du das gefühl, in deinem leben festzustecken? das gefühl zu spüren, ganz tief innen, dass irgendwas nicht richtig läuft. du weißt aber nicht genau was es ist. irgendwas ist in dir, dass dich immer wieder anstubst, dir impulse sendet. vielleicht ist es schwierig für dich, dass zu deuten. vielleicht hast du auch das gefühl irgendwo „eingesperrt“ zu sein, drinnen zu sein und nicht zu wissen wie man rauskommt.

vielleicht hilft dir mit anderen menschen zu sprechen, dich zu öffnen für all deine kleinen und größeren problemchen, die sich so angesammelt haben. alter müll, alter ballast, den du vielleicht abwerfen möchtest. vielleicht sind es auch gewohnheiten, dinge, die du machst, die dich nicht glücklich machen. situationen, in denen du feststeckst und mit dir selbst haderst. doch immer wieder von deinem inneren festgehalten wirst.

deinem ego.

nein das muss so bleiben. das darf sich nicht ändern. wer weiß was eine änderung herbeiführen kann.

es kann auch sein, dass du dir eine änderung herbeisehnst, du weißt, dass du was ändern musst, aber nicht weißt wie. die gewohnheit, die uns sicherheit und wohlwollen vorgaukelt sind manchmal sehr sehr schwierig zu überlisten.

weshalb ich all das schreibe. mir geht es genau so. ich fühle mich festgetackert. in einer situation, die ich zwar aus gewohnheit, gut finde, aber mich in keinster weise so richtig glücklich macht. es ist für mich schwer zu filtern, was ist richtig, was ist falsch. wo könnte ich was ändern und vor allem was könnte ich ändern.

eines, was ich immer wieder versuche, ist einfach meinem herzen zu folgen. auf mein gefühl zu vertrauen. und wenn mein gefühl sagt, mach das, versuch ich dem nachzugehen. ich versuche mir gute dinge zu tun, versuche mir bewusst zeit für mich zu nehmen, für mein wohlbefinden und auch mein inneres kind immer und immer wieder in den arm zu halten und ganz fest liebe zu schenken. denn wenn es nicht das kleine verdient hat, dann wer dann. wenn ich anfange mir selbst, liebe zu schicken, auf mich selbst zu hören, dann wird es immer besser und besser.

was ich auch lernen darf, ich darf mir was gönnen. heute zum beispiel da hatte ich so ein tolles rezept auf youtube gefunden und es ist nicht oft, dass es mich so überkommt, dass ich es nachmachen muss, aber in letzter zeit möchte ich meine ernährung ein wenig umstellen, ich weiß nicht genau wie und in welche richtung, aber ich bin bereit für die nächste stufe. und dann habe ich nach langem hin und hergerissen sein, mich aufgerafft und bin ins geschäft gegangen, mir die dinge zu kaufen.

losgelöst vom fixen gedanken, heute untertags sonst nichts zu kochen oder zu essen, losgelöst vom gedanken, dann nachher kein geld mehr zu haben und einfach gemacht.

 

einfach genossen!!!! und das mache ich viiiiel zu selten. aber genau dann wenn es mich so packt, dann darf ich dem nachgehen. genau das macht das leben lebenswert.

jetzt bin ich sehr glücklich, einfach mal auf mein inneres gehört zu haben, etwas neues ausprobiert zu haben, etwas für mich selbst getan zu haben.

ich danke mir selbst, danke dem inneren kind, dass es den impuls so fest gesendet hat, so dass ich verstanden habe, nachzugeben.

und all das hängt mit dem gedanken zusammen.

ich bin bald weg – danach fängt was neues für mich an. jetzt darf ich es in vollen zügen genießen.

aber warum – frage ich mich – darf ich nur dann genießen, mit dem wissen „oh ich bin eh bald weg“. warum darf ich nicht immer genießen? warum darf ich mich nicht immer mal gehen lassen? warum darf ich mir nichts gönnen und muss alles fix und fertig geplant haben?

das gefühl, ich bin bald weg, löst in mir immer so viel freude, so viel hibbeligkeit aus. vorfreude. gespannt sein. hoffnungsvoll. traurig und doch gleichzeitig so lebensfroh.

ich darf lernen, dass ich diese zeit wie ich sie jetzt habe, so immer haben kann. ich darf immer losgelöst sein. ich darf immer spontan sein.

ich darf, ich darf, ich darf!!!!

und das kann ich mir gleich 1000 mal aufschreiben. ich darf!!!

und das reisen, das weg sein vom gewohnten ort, gibt einem automatisch die möglichkeit, die chance sich neu zu orientieren. die fixen zeiten, die fixen dinge, wie ich sie jetzt im alltag habe, sind da nicht mehr und das gibt mir eine riesige chance, mich neu zu entdecken, meine gewohnheiten zu überschauen und überdenken. in mich reinzufühlen. freier zu sein. losgelöster zu sein. unabhängiger zu sein.

während dem reisen kann ich so viel lernen. ich darf in mich gehen und spüren, was fühlt sich jetzt wirklich noch gut für mich an und was möchte ich ändern. es gibt einem die chance – aufgrund des abstandes – von vorne anzufangen. sich was neues aufzubauen.

neue gedanken, neue gefühle, neue werte. und eine neue einstellung.

jede reise ist was wert, jedes sich physisch von einem ort bzw. von seinem ort zu entfernen gibt einem die chance dinge von der ferne zu betrachten und anders zu machen. so zu machen – wie man jetzt ist und nicht einfach nur dinge übernehmen, die man schon seit monaten immer so macht.

das bedeutet für mich reisen.

und genau diese chance werde ich nutzen. ich werde versuchen, mich neu kennenzulernen. kennenzulernen, wie ich grad in dem moment bin und altes loslassen. alte gedankenmuster, alte hoffnungen, alte versprechungen.

ich freue mich darauf und bin gespannt.

 

namaste

lisa

 

ps. das wunderschöne bild habe ich von der internetseite pixabay. der link ist folgender: https://pixabay.com/de/flug-sonnenuntergang-%C3%BCber-den-wolken-207381/

 

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