was verzicht mit freiheit zu tun hat?

 

warum für mich ein verzicht auf normale leckereien kein verzicht ist.

vielleicht kennst du selbst die situation – wenn du dich vegetarisch oder vegan ernährst oder sonst auf irgendwas verzichtest –  dass du unmengen an essen vor dir siehst, das du jetzt aufgrund eines bestimmten inhaltsstoffes nicht essen magst. oder kannst.

erst heute wurde ich mit dieser tatsache konfrontiert. und da bin ich wütend geworden. kam in die rechtfertigung. wusste gar nicht mehr was ich sagen soll.

denn irgendwie stimmt es ja auch – man schränkt sich selbst ein.

jetzt hatte ich eine weile zeit für mich, in der ich wieder mehr bei mir war. durch yoga, atemübungen und der lust wieder zu schreiben. da war ich wieder in meinem element. und dann kam auf einmal der gedankenblitz.

„ja wenn diese bars oder restaurants nun eben auch rohe, zuckerfreie, gesunde „leckereien“ anbieten“ – ja dann würde auch ich nicht nein sagen.

und genau das ist der punkt. klar ich „schränke mich ein“, esse nicht alles was überall angeboten wird. aber es ist eben so, dass die meisten dinge, die angeboten werden, nicht gesund sind und auf lange frist krank machen. warum soll ich meinen körper schaden?

auch ich esse nicht immer zu 100 % das was mir vielleicht gut tut, ich könnte auch noch bewusster essen, aber wenn ich weiß, dass dinge einfach nur zucker enthalten, dann bringt es mir nichts diese zu essen, außer dass ich die freiheit habe, alles zu essen.

WILL ich überhaupt alles essen? will ich so sein, dass ich überall alles zusammen esse, was mir zwischen die finger kommt? will ich wieder so unbewusst essen wie früher? will ich wieder heißhunger-attacken in meinem leben willkommen heißen, wenn ich mich wieder ernähre wie früher?

NEIN das will ich auf keinen fall, da nehme ich lieber die tatsache in kauf, dass ich vielleicht manchmal auf gewisse dinge „verzichte“. wobei es für mich kein verzichten ist, sondern einfach nur ein bewusstes auswählen von lebensmittel, die ich essen mag oder nicht.

denn ich bin für meinen körper verantwortlich und wenn nicht ich drauf schaue, dann tut es kein anderer. die lebensmittelindustrie wird sicher nicht sagen, „oh lisa, das tut dir gut, oh lisa schau bei dieser leckerei haben wir die verpackung geändert, willst du nicht mal probieren.“ die schaut nicht auf uns konsumenten. die schaut einfach nur aufs geschäft.

und diese verantwortung, mich so bewusst wie möglich zu ernähren und so wie ich es möchte, nehme ich sehr gerne an.

mein ziel ist es, mich lange gesund und schön zu fühlen. und nicht gewissenlos und unbewusst, die freiheit zu haben, alles zu essen. das ist für mich keine freiheit.

freiheit ist für mich, wenn ich mir zuhause etwas besonderes zubereiten kann, immer mal wieder was neues, mit guten zutaten und das ohne zucker und anderen ungesunden dingen!

zu spüren, was tut mir gut, zu erfahren, wie neue kombinationen von unterschiedlichen lebensmitteln schmecken und einfach zu genießen.

so natürlich wie möglich zu genießen – das ist wichtig für mich. nicht immer. aber meistens.

nicht immer schaue ich, dass alles perfekt ist. es muss sich für mich stimmig anfühlen.

das ist für mich wichtig. es muss für mich passen. ich muss mich nicht rechtfertigen.

und deshalb will ich auch nicht zu steif irgendwelche ernährungsrichtlinien verfolgen.

ich probiere mich aus. ich gönne mir dinge.

ich versuche es immer bewusster zu machen, mir dinge zu gönnen.

das ist mein ziel. das ist mein gedanke!

das ist der weg zur selbstliebe.

 

namaste

lisa

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s