meine gefuehlswelt – inmitten des herzens neuseelands

hey guys…

es ist schoen, mal wieder etwas neues zu meiner reise mitzuteilen. dieses mal werde ich euch von keinem ort erzaehlen, da ich in der zwischenzeit zwar in einigen neuen orten war, mich aber mehr emotional dinge bewegen. aber auf jeden fall werden neue beitraege kommen – for sure.

angefangen hat alles, als ich in rotorua startete und nach turangi fuhr. dort war ich alleine in einem hostel. fast alleine. keine anderen backbacker – keine anderen menschen, mit denen ich mich austauschen konnte. mir wurde mal wieder bewusst, was es heisst alleine zu sein, auf mich alleine gestellt zu sein.

die umstellung war ein wenig schwer, da ich vorher gewohnt war, immer wen an meiner seite zu haben. das fehlte nun. aber im inneren wusste ich, dass die verbindung doch da ist.

auf der fahrt nach turangi hatte ich es mir gewuenscht, zeit fuer mich zu haben – um mich zu sortieren. meine gedanken zu ordnen. feststellen zu koennen, was ich moechte, was ich nicht moechte. wohin ich moechte. es schien eine riesengrosse, weite welt auf mich einzuprasseln. so viele moeglichkeiten, so viele chancen, die ich vielleicht – wenn ich sie nicht nutzte – verloren gingen.

was war mein ziel? keine ahnung, ich weiss es nicht. gluecklich sein. die zeit zu geniessen. das war das wichtigste fuer mich.

in jahren zurueckschauen zu koennen, und im herzen zu spueren, dass alles so wie es war genau richtig war: ich die zeit zu 100 % genutzt habe, um gluecklich zu sein. dabei steht fuer mich nicht im vordergrund, so viel wie moeglich an visuellen reizen von aussen ausgeliefert zu sein.

ich mag im herzen die vielfalt spueren, im herzen mag ich wissen, ich habe in neuseeland gelebt, ich habe die zeit dort genutzt, ich habe mich fallen gelassen. ich habe meinen gefuehlen vertraut. ich habe mich ausleben koennen.

fuer mich ist es nicht wichtig, alle flecken von neuseeland zu sehen, es waere in dieser zeit eh nicht moeglich. ich mag geniessen. anhalten. ausruhen. ich wuensche mir, dass sich solche gluecksmomente, wie ich sie hier so oft spuere, vermehren.

es ist fast wie eine sucht.

man hat innerlich die sucht, den drang, diese gluecksmomente ganz bewusst ins leben zu ziehen. dabei habe ich gemerkt, dass es doch so haeufig unerwartet, ploetzlich geschieht – so a la, grade hat man eine sekunde gedacht „was werde ich nachher machen“ und schwups diwupp, steht da auf einmal wer neben mir und spricht mit mir und dann ist es schon passiert – der naechste wunderbare moment ist an den vorherigen angereiht. und so folgt der eine dem naechsten. 

oft schaffe ich es gar nicht mehr hinterher zu blicken. das kostet oft ein wenig muehe. es sind so viele verschiedene leute, so viele verschiedene eindruecke, so viele verschiedene leben, einstellungen, gesichter, farben.

es ist so als fuehle man sich wie ein kind, das in eine total neue welt kommt – mit millionen neuen eindruecken. 

alles wunderschoene eindruecke, und doch „lasten“ sie auf der seele, duerfen nicht ungeforscht bleiben. duerfen angeschaut werden. dafuer braucht es zeit.

und in die ruhe zu kommen, faellt mir manchmal ein wenig schwer. wirklich zu sagen, jetzt nehme ich mir zeit fuer mich. ohne etwas. nur fuer mich. es gelingt mir hier in neuseeland sehr schwer. da ich immer in bewegung bin, immer in der stimmung „ich will mehr, ich will mehr sehen, mehr erleben“.

durch all die aeusseren eindruecke, all die bunten gefuehle, emotionen und menschen und deren geschichten ist es schwierig nur bei sich zu bleiben. seine eigenen gefuehle wahrzunehmen. und zurueckzusitzen.

fuer mich ist es sehr faszinierend, dass ich in kuerzester zeit so viele wunderbare momente erleben durfte. ich bin so dankbar dafuer. ich hatte es mir zuhause noch nicht erwuenschen koennen, dass ich wirklich im stande bin, mich in manchen momenten so frei zu fuehlen, so gluecklich. so ausgelassen.

das ist so schoen. und ich darf, all das positive in mich aufsaugen, all die liebe der anderen menschen spueren, all die vertrauten worte, all die wunderbaren befreienden worte in mich aufnehmen und immer wieder spueren zu koennen.

ich bin richtig – genau da wo ich bin. OHNE ZWEIFEL. ich entscheide! denn das ist gut so.

danke fuers lesen meine lieben.

 

namaste lisa

aus tauranga

 

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5 Gedanken zu “meine gefuehlswelt – inmitten des herzens neuseelands

  1. Liebe Lisa,

    ich zitiere mal kurz ein Stück deines Textes:
    „und in die ruhe zu kommen, faellt mir manchmal ein wenig schwer. wirklich zu sagen, jetzt nehme ich mir zeit fuer mich. ohne etwas. nur fuer mich. es gelingt mir hier in neuseeland sehr schwer. da ich immer in bewegung bin, immer in der stimmung „ich will mehr, ich will mehr sehen, mehr erleben“.

    ->aus meiner Erfahrung vom letzten Jahr, kann ich dir sagen, dass es auch in der Bewegung Ruhe gibt, die du momentan vielleicht noch nicht spürst. Aber sie ist da. Die ganze Reise ist eine Reise zu dir selbst. Du nimmst dir die gesamte Zeit „Zeit für dich“, sonst wärst du zu Hause geblieben.
    Auch wenn du mehr sehen und erleben willst – deine Seele nimmt sich ihre Auszeit. Die Auswirkungen spürt man erst viel später, nach Wochen und Monaten, aber dann sind sie plötzlich da.

    Weiterhin eine gute, gesunde und sichere Reise
    Liane

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe liane,
      ich kenne dich zwar nicht persönlich… hab aber viel von dir, durch lisa mitbekommen…
      schöne worte, mit so viel wärme und sinnlichkeit. schön so einen kommentar zu lesen, da er einen selbst zum nachdenken bringt…
      danke
      lg
      walter

      Gefällt 1 Person

    2. Wow danke danke liebe liane für deine wunderbaren worte:) ich glaube ganz fest daran, dass ich die änderungen dann spüren werde und deine worte „auch in der bewegung liegt die ruhe“ haben mich zum denken angeregt:) danke dafür:) alles liebe aus tauranga.

      Gefällt 1 Person

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