gefühle ..alte gefühle

hallo meine lieben.

ich weiß grad nicht, ob es der richtige weg ist, zu schreiben, um mit diesen gefühlen umzugehen.

heute morgen hatte ich schon ein dumpfes gefühl in mir. ich merke zwar, es geht mir gut, ich fühle mich sehr zufrieden; mit meinem jetzigen leben, mit mir selbst. ich lerne mich immer mehr anzunehmen sowie ich bin. ich bin zufrieden mit meinen einstellungen, mit meinen dingen, die ich habe. es ist alles sehr gut so wie es ist. aber dennoch hatte ich irgendwas in mir, dass mich runterdrückte. ich konnte bis vor kurzem nicht sagen was es war.

und dann in einer sekunde, änderte sich alles. mir wurde schlagartig bewusst, was es war. ich kannte das gefühl von früher.

ein gefühl, das ich die letzten jahre mit mir rumtrage. wahrscheinlich schon mein ganzes leben lang. mir wurde es aber erst in den letzten jahren bewusst.

ein gefühl, wo ich schreien könnte, treten könnte. ein gefühl, wo ich die ganze welt in frage stelle. wo ich alles um mich herum hasse. ich finde alles unfair, alle sind böse um mich herum. lassen mich alleine. lassen mich im stich.

spielen mir eine heile welt vor. „es ist alles gut, lisa“. „es ist alles schön, lisa“, „ich mag dich, lisa“. gar nichts wisst ihr. ….ich könnte da schreien!!!! lügt mich nicht an. ihr versteht mich nicht, was ich fühle. ihr wisst ja gar nicht wie ich bin, wie ich mich fühle.

ich fühle mich hinten angestellt. ganz hinten drinnen. das gefühl zieht sich von meinem brustraum bis in mein hals. alles verschleimt, alles trocken. alles „blockiert“. ja blockiert mit meinen gefühlen, mit meinen erlebten, aber vielleicht nicht ausgesprochenen gefühlen.

verstehst du nicht, dass ich mich alleine gelassen fühle. es interessiert mich nicht, was du machst, was du tust, mit den anderen. ich will im mittelpunkt stehen. ich alleine!!!! und nicht die blöden anderen menschen um dich herum. mach mit ihnen was du willst, aber lass mich in ruhe. ich will nichts von dir wissen – du verräter. du trampelst auf meinen gefühlen rum und du merkst es gar nicht. weil du blind bist. du kannst es nicht wieder gut machen. du hast mich so tief verletzt!!! ganz tief innen. und das kannst du nie mehr gut machen.

weißt du nicht, wie man sich als kind fühlt, wenn ich spüre, dass alles andere wichtiger ist, ich nur mittel zum zweck bin und sobald was anderes „besseres“ da ist, ich dann nicht mehr wichtig bin. warum muss ich mir das selbst geben, warum muss ich mich selbst beschäftigen, warum kannst du nicht für mich da sein. immer und immer immer wenn ich dich brauche. wenn ich mich nach dir sehne. nein, das schaffst du nicht. nein, ich bin alleine. ganz alleine. ich kann dir nicht vertrauen, du hast es zerstört. bleib bei deinen dingen. lass mich in ruhe.

 

ich lasse mich auf menschen ein und im nächsten moment krieg ich wie mit einem baseball-schläger eine ins gesicht. genau so fühlt es sich an.

innerlich darf ich lernen, mein altes schema loszulassen.

ich werde immer verletzt von den menschen, bei denen ich mich öffne.

mir passiert das so oft – eigentlich immer. das ich bei menschen, auf die ich mich einlasse, verletzt werde.

klar ich habe es so verinnerlicht …ich darf es umwandeln.

ich lasse mich auf menschen ein, öffne mich und erlebe wunderbares.

ich bin mir bewusst, dass es immer meine verletzung ist und ich lernen darf, mich immer mehr selbst anzunehmen und mehr liebe zu schenken. ich bin dafür verantwortlich, mir die notwendige liebe zu schenken.

früher als kind, war ich auf die liebe von den eltern angewiesen – jetzt aber ist es an der zeit, wo ich mir die liebe und die zuneigung und die akzeptanz auch selbst schenken kann. das ist so eine wichtige erkenntnis und bringt mich weiter und doch gelingt es mir nicht in allen gelegenheiten, dies so umzusetzen.

ich komme immer wieder in situationen, wo ich mich einfach ausgeschlossen fühle, ausgenützt fühle und einfach verarscht fühle. aber es ist in wirklichkeit gar nicht so schlimm.

das wichtigste ist, dass ich mir die zeit nehme, wenn diese hochkommen, sie anzuschauen und auf keinen fall runterzuschlucken. sie zu akzeptieren. sie dürfen hier sein. ich darf wütend sein, ich darf traurig sein, ich darf schreien. alles darf ich. ich darf mich selbst lieben.

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ich darf es lernen. und dazu gehört, sich selbst anzunehmen.

ich bin auf einen guten weg. es fühlt sich leichter an. ich sehe die situation nicht mehr als feind.

ich sehe die menschen nicht mehr als feind. es ist alles gut so. es ist alles so wunderbar wie es ist.

und im grunde liebe ich es. ich liebe die situation. ich liebe die gefühle, die hochkommen. ich liebe es stärker zu werden und mir immer näher zu kommen.

ich liebe es hier zu sein und zu leben und jeden tag ein stückchen näher zu mir zu finden.

 

danke dass ich die gelegenheit dazu habe.

 

namaste lisa

 

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3 Gedanken zu “gefühle ..alte gefühle

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