gedanken-projekt: einfach sein. sich spüren

hallo meine lieben.

kennst du das gefühl, dass alles in deinem leben eigentlich super läuft und du doch merkst: etwas läuft gewaltig schief. nach langem kritisieren der äußeren welt, merkst du das du das das problem bei dir selbst liegt.

genau, in dieser phase bin ich momentan. ich merke, dass etwas in mir selbst nicht gut ist. ich fühle mich nicht wohl. ich fühle mich nicht wohl in meiner haut, ich fühle mich nicht wohl in meiner gedankenwelt.

ich rutsche immer wieder in meine alten muster zurück. das innere von mir will immer alles planen, immer alles perfekt machen. es muss doch perfekt sein. es dürfen keine fehler passieren. es muss an alles gedacht werden.

es muss, es muss, es muss.

das raubt so viel energie und macht alles so schwer. ich will diese schwere gar nicht in meinem leben haben und dennoch ist sie hier. ich könnte genießen, mit dem was ich habe. doch dann kommen sofort die gedanken, ja wenn ich das und das hätte, dann..ja dann könnte ich genießen. das ist schwachsinn. ich darf lernen, jetzt schon zu genießen. genau in diesem moment..und ehrlich gesagt, ja diesen moment, jetzt wo ich schreiben kann, genieße ich. weil ich zurückgezogen, in mir und meiner welt, leben kann. ich kann mich spüren. ich kann meine tränen spüren, die tief in mir sitzen. ich kann meine traurigkeit spüren. die wut, die in mir aufsteigt. durch all die dinge, die in letzter zeit passiert sind. viele, die ich so gar nicht verarbeitet habe, sondern weggelegt habe.

das kann ich später mal ansehen – eine typische reaktion

das gefühl, das ich grad in diesem moment empfinde, ist wirklich schön. ich hatte lange schon nicht mehr das gefühl, etwas nur für mich zu machen. etwas ganz alleine für mich. es wurde immer geteilt.

ja teilen ist schön, dinge zu zweit zu genießen ist schön. aber es ist auch schön, jetzt diese paar minuten zu haben, wo ich nur für mich bin, wo ich meine gedankenwelt sammeln und ordnen kann. die tränen, die in mir sind, die nur warten, bis sie endlich fließen dürfen, nicht mehr zurückhalten zu müssen, ist so ein befreiendes gefühl.

zulassen, mich selbst spüren.

oh wie lange habe ich das nicht mehr können. unglaublich, wie unbewusst man manchmal durchs leben läuft.

ich spüre tief in mich hinein, ich spüre mich. ich spüre mein herz.

ich habe meditiert in den letzten tagen, alle tage – immer morgens und das gibt mir auch so viel kraft. aber das bewusste ganz in sich hineinhören, sich selbst so richtig und bewusst wahrzunehmen, das ist mir in letzter zeit nie mehr gelungen.

ich habe mich immer weiter von mir selbst entfernt, mich selbst losgelassen und ich habe mich vermisst.

ich habe mich im außen gesucht, ich habe mich versucht im außen zu finden – aber das gelang mir nicht.

ich bin in mir selbst. ich bin nicht im außen.

20161211_102039

ich kann mich finden, wenn ich mir immer mal wieder die zeit nehme, hinzuspüren und zu fühlen. und dann zulassen.

ich spüre mich wieder. ich spüre mich und mein herz und weiß ich bin. ich darf sein.

die verbindung zu allem und jeden ist wieder da.

ein kleiner funke von freude ist in meinem gesicht. und das gefühl, einen knoten im hals zu haben ist vorhanden. ich merke, dass meine gefühle, die vorher noch ganz tief in mir drinnen saßen, weiter nach außen kommen.

bis ich sie loslassen kann.

der erste schritt war es, mich selbst wieder zu spüren, mich selbst wieder wahrzunehmen.

die feder, die vorher vom wind hin und hergeweht wurde, hat seinen rhythmus und sein richtung gefunden. jetzt kann sie federleicht schweben – ohne vom wind hin und hergerissen zu werden. sie weiß wo sie sein will. sie will einfach sein – und in leichtigkeit schweben.

auch wenn diese gedanken ein wenig durcheinander geschrieben wurden, sie haben mir geholfen. sie haben mir geholfen, diese schwere, die sich in den letzten tagen in mir ausgebreitet haben loszulassen.

ich bin so dankbar für die zeit, die ich mir jetzt bewusst genommen habe, ich bin dankbar für all die menschen, die in meinem leben sind und mir so viel liebe und wohlgefühl schenken und ich bin dankbar, dass ich versuche mein leben immer mehr in die richtung zu lenken, mit der ich mich wohlfühle.

ich versuche mutig zu sein und jeden schritt nach dem anderen zu gehen. ich versuche, meine träume wirklichkeit werden zu lassen und mich fallen zu lassen.

ich vertraue auf das leben und auf mich selbst. ich wurde bis jetzt immer aufgefangen.

danke an alle, die mir mein leben so fantastisch machen.

 

alles liebe lisa

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s