ich muss vs. ich muss gar nichts

hallo meine lieben:)

nun bin ich wieder aus meinem urlaub in thailand zurück. ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast? wenn nicht, dann lies doch unsere reiseberichte auf reisezuuns.wordpress.com.

jede reise hat seinen zweck und jede reise wird dir neues lernen. es wird dir die chance gegeben, dich selbst zu reflektieren. und dich neu auszurichten.

auch wenn es manchmal so scheint, als hätte man nichts gelernt – das stimmt nicht. ich habe meinen teil aus dieser sache gelernt.

es ist schön wieder zurück zu sein. zu spüren, dass man einen platz hat im leben. auf der welt.

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für mich ist es trotzdem schwierig, meinen platz zu finden. den grund herauszufiltern, was meine aufgabe hier ist. ich fühle mich von einer zur anderen seite gezogen. manchmal mehr in die richtung, manchmal mehr in die andere richtung. innerlich total zerrissen.

gedanken überströmen mich. und jetzt gerade spüre ich so fest, welcher leitsatz mich in den letzten monaten immer so stark begleitet hat.

DU MUSST ETWAS LEISTEN – DAMIT DU ETWAS BIST. DU MUSST ETWAS GEBEN, DAMIT DU WERTVOLL BIST.

oh nein, wie klar und offensichtlich spüre ich jetzt diesen satz in mir. ich muss, ich muss.

warum darf ich mich nicht einfach treiben lassen? GENAU, weil ich muss das und das erreichen, ich muss das und das schaffen. es sind doch tausende leute, die ES geschafft haben. was haben sie geschafft? ja sie haben etwas gemacht, dass in den augen tausender leute DAS wahre ist. sie haben etwas aus ihrem leben gemacht. heißt das etwa, wenn ich jetzt nicht DAS große ding erreiche, dass ich nichts wert bin, dass ich umsonst gelebt habe bzw. einfach nicht gut genug bin?

warum muss man immer machen, machen, machen. nur damit man am ende dann sagen kann „ich habe das geschafft!“? ist das unsere aufgabe hier? muss jeder mensch seine aufgabe finden, nach dieser streben und solange man diese nicht erreicht hat, sich nicht glücklich fühlen? NEIN.

und das sage ich jetzt vollen ernstes. NEIN. ich muss nichts erreichen. ich darf die momente genießen, ohne immer unbewusst diesen grundsatz in mir zu spüren, erst wenn ich das erreicht habe, bin ich etwas wert, habe ich grund glücklich zu sein. 

ich bin hier, um glücklich zu sein. ich bin hier, um die momente bewusst erlebt und gelebt zu haben. ich bin hier, um am ende zu sagen, dass ich mein leben so gelebt habe, wie ich wollte.

ich bin meinen impulsen gefolgt – das macht mich glücklich.

ich darf aber dieses harte und beklemmende gefühl loslassen, dass ich auf druck etwas finden muss, dass ich erreichen möchte. bzw. in dem fall ja gar nicht möchte, sondern MUSS. damit ich eben etwas bin.

all die anderen, welche großartige dinge auf die beine gestellt haben, großartig meine lieben. SUPER. aber ich muss mich nicht an euch messen, wenn es mir nicht gut dabei geht. ich muss mich nicht fertig machen und euch nachstreben. NEIN. ich darf mein leben so leben wie ich es für richtig halte.

ohne diesen leitsatz, erst wenn ich etwas erreicht habe, darf ich glücklich sein.

ich werde meine aufgabe finden, dann wenn es der richtige zeitpunkt ist. inzwischen darf ich mich treiben lassen. von mir und meinen gefühlen, gedanken und wünschen. ich habe vertrauen und weiß, dass das richtige im richtigen zeitpunkt zu mir kommt.

dann aber mit leichtigkeit und ohne, wenn ich das nicht mache, bin ich nicht gut.

ich lasse diesen satz los.

ich sage mir:

es kommt alles zu mir, wenn der richtige zeitpunkt gekommen ist.

ich wünsche dir alles alles liebe für deinen weg. bleib bei dir und geh deinen weg.

namaste

lisa

 

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