gedankenprojekt: reisen – warum?

hallo meine lieben.

hast du das gefühl, dem alltag nicht entfliehen zu können? hast du das gefühl, dass es immer dasselbe ist? arbeit, arbeit, arbeit? hast du eine kleine stimme in dir, die dir sagt, es ist nicht gut so wie es ist?

langweilig, es ändert sich nicht, alles dasselbe. warum eigentlich?

jeder der das liest – du bist selbst verantwortlich. DU bist verantwortlich dafür, dass es dir gut geht. dass du dich wohl fühlst. du kannst es in die hand nehmen.

wie? du kannst in dich gehen und schauen, was sich nicht richtig anfühlt, was dir nicht passt. und dann ÄNDERE ES! es wird keiner ändern – außer du selbst. wenn du es nicht ändern magst, dann AKZEPTIERE es.

AUS! AMEN.

warum ich diesen text schreibe und was es mit reisen zu tun hat, versuche ich dir nun zu sagen:)

am ende der welt – endlich angekommen.

ich fühle mich frei. die höhenluft lässt glücksgefühle in mir aufsteigen.

geil! ich darf reisen. ich darf das alles sehen.

so viele neue menschen, so viele wundervolle orte. so schön.

so einzigartig und so inspirierend.

so dankbar. für jeden einzelnen moment.

danke für all die momente mit dir, mit euch.

es kribbelt in mir – ganz fest.

alles neu.

ich liebe diese gefühle, die in mir hochsteigen, wenn ich daran denke.

ich bin so dankbar für all das.

DANKE DANKE DANKE

gleichzeitig habe ich in meiner letzten reise bzw. durch meine letzte reise erst so richtig gemerkt, wie schön es zu hause ist. auch nach meiner zeit in afrika (ca. 1,5 jahre her) habe ich es gemerkt, wie geil es ist, einfach den wasserhahn aufzudrehen und daraus wasser zu trinken, zähne putzen mit dem wasser – ohne flasche – einfach dieser für uns „normale“ standard. ich bin kein mensch, der alles super modern braucht, aber es ist einfach schön, einen gewissen standard zu haben. und sich mir das einzugestehen, war anfangs nicht so leicht.

diese kleinigkeiten, die so wunderbar sind und so wertvoll sind.

eine basis zu haben, wo man zuhause ist. einen platz, wo ich mich zuhause fühle. ohne wenn und aber.

hier kann ich ich sein. hier kann ich meine dinge machen. auf reisen ist man sehr stark von äußeren reizen abgelenkt, ich habe sehr oft das gefühl, dass ich da immer besonders viel erleben muss und wenn ich dann irgendwo war und das und jenes nicht gesehen habe, dann macht es mich ein bisschen gereizt. ich muss doch!

nein ich muss gar nicht. das ist das besondere am reisen – jeder kann das machen, was er möchte. und das gilt nicht nur für reisen, sondern für den ganzen lebensweg – jeder kann das machen was ihm besonders freude bereitet.

was ich damit sagen möchte.

erst die  kombination zwischen beidem, macht es zu einem ganzen. zu einem harmonischen ganzen. erst die erfahrung unterwegs zu sein, nur mit rucksack, ohne richtige base, in einem wildfremden land, lässt einem den „alltag“ zuhause wieder lieben oder lieben lernen. egal, welchen alltag menschen haben. und oft ist dann auch die langweiligste arbeit wieder interessant – weil man sie eben aus einem neuen blickwinkel betrachtet.

ich glaube jeder mensch liebt irgendwie seinen eigenen alltag. 

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auch wenn dieser vielleicht nicht alle tage bungeejumping oder trekking-touren oder weiß ich nicht auf dem programm stehen lässt. oft ist einfach nur ein morgendlicher kaffee mit seinem schatz, der stau zur arbeit, der einem ein wenig nachdenken lässt und die lustige mittagspause mit den lieben arbeitskollegen, das was man braucht.

durch den alltag und durch die oft nicht so besonderen neuerungen wird der mensch kreativer. denn er kommt in die langeweile und genau dann wacht er auf. 

nicht alle. aber viele. 

und wenn man im alltag zu tief drinnen steckt und auch der morgenkuss der liebsten einen nicht mehr freudig stimmt, dann vielleicht kann die nächste reise wieder heiterkeit in die eigene seele bringen:)

dann wird er sich wieder auf machen – rucksack packen. nervös auf die landkarte tippen und sich neugierig in den nächsten flieger oder zug setzen.

denn genau dann ist es wieder richtig, sich loszureißen. vom alltag. wenn man im alltag versinkt, genau dann ist es wichtig, den schritt zu wagen, neuerung hineinzubringen. und egal wie diese aussieht – wage diesen schritt!!!

erst wenn man diese ausgewogenheit erreicht hat, erst dann wenn man spürt, was man braucht, dann hat man die ausgeglichenheit in sich selbst erreicht.

es braucht beides. nicht nur abenteuer, sondern auch alltag.

nicht nur unterwegs sein, sondern auch ankommen.

nicht nur neugierig sein, sondern sich auch zufrieden geben.

nicht nur laufen, sondern auch stehen bleiben.

nicht nur chaos und lautes, sondern auch ruhe und einfachheit.

erst wenn man beides kennt, erst wenn man beides schätzt,

dann kann man loslassen. dann kann man frei sein.

namaste lisa

 

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