Bunter Hackfleisch-Eintopf

Heute gibt es einen herbstlichen Hackfleisch-Eintopf. dazu habe ich Reste der letzten Tage verwendet. Natürlich sind die Zutaten variabel, falls ihr eines der Gemüse nicht mögt.

Zutaten für ca 4 Portionen

  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 1 weiße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/3 einer dicken Stange Lauch
  • je 1/3 Paprika rot und gelb
  • 1-2  Strauchtomaten
  • 6 mittelgroße Champignons
  • ca 20 Prinzessbohnen
  • 1-2 Eßlöffel Tomatenmark
  • 1 Eßlöffel mittelscharfer Senf
  • 1 Teelöffel Sambal Oelek
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß, Oregano, Basilikum, Curry, Kreuzkümmel
  • Öl + Honig zum Anbraten

Hackfleischeintopf (4)

Zubereitung

Da ich einen Induktionsherd besitze und Fett sehr schnell heiß wird, bereite ich erst alles vor, sodass ich mich anschließend nur noch aufs Kochen konzentrieren kann.

Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Zur Seite stellen. Paprika säubern und würfeln. Prinzessbohnen vom Strunk befreien und klein schneiden. Lauch in Ringe schneiden. Zur Seite stellen.

Tomaten waschen und würfeln. Pilze in Scheiben schneiden. Frisches Basilikum kleinschneiden/hacken.

Hackfleischeintopf (2)

In einem Antihafttopf Öl und Honig (ca. 1 Teelöffel) erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Hackfleisch anschwitzen. Das Gemüse bis auf die Champignons  zugeben. Auf mittlerer Hitze köcheln lassen.

Nach ca 5 min. die Champignons zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Curry, Kreuzkümmel und Oregano abschmecken. Sambal Oelek, Senf und Tomatenmark zugeben. Köcheln lassen. Nach ca 5 min noch den frischen Basilikum zugeben. Alles gut umrühren.

Auf die Teller verteilen und dann genießen.

Guten Appetit!

© Liane 11/2017

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Zwiebelkuchen

Lange habe ich nichts mehr gepostet. Entschuldigt bitte. Aber diese Woche war mir danach, endlich mal wieder zu backen und da hier in der Gegend gerade überall der frische Federweisser und Rote Rauscher verkauft werden, lag die Idee eines Zwiebelkuchens nahe. Beides gehört untrennbar zusammen.

Zutaten

  • 1,5 kg Zwiebeln (ich verwende 1 kg braune Zwiebeln und 500 g weiße Zwiebeln)
  • 200 g Schmand oder saure Sahne
  • 3 mittelgroße Eier
  • 200 g Speckwürfel
  • Pfeffer, Salz, (Kreuz)Kümmel
  • Hefeteig

Zubereitung

Backofen auf 200° C vorheizen. Da ich kein Hefeteig-Spezialist bin verwende ich der Einfachheit halber fertigen Hefeteig vom Supermarkt. Ihr könnt euren Hefeteig natürlich gerne selber machen.

Der Hefeteig wird auf dem Backblech ausgerollt und zur Seite gestellt Alle Zwiebeln schälen und würfeln. Speck in Würfel schneiden oder fertige Würfel verwenden. Speck mit etwas Fett anschwitzen, die Zwiebeln dazu geben und glasig dünsten.

Währenddessen die Eier mit dem Schmand und den Gewürzen nach Gusto vermischen. Ich verwende lieber Kreuzkümmel, da nicht jeder den Kümmelgeschmack mag. Man kann aber auch ganzen Kümmel oder Kümmelpulver verwenden.

Den Zwiebeltopf vom Herd nehmen. Mit der Eier-Schmand-Mischung vermischen. Die Masse gleichmäßig auf dem Hefeteig verteilen. Ab in den Ofen. Ofen nach ca 10 min auf 160° C (Umluft) reduzieren. Nach ca 40 – 60 min – je nach Ofen – ist der Zwiebelkuchen fertig.

In Stücke schneiden und genießen. Am besten schmeckt er, wenn er noch warm ist. Dazu gibt es natürlich ein Glas Federweisser.

Guten Appetit!

Zwiebelkuchen (2)

P.S. Zwiebelkuchen ißt man mit den Fingern. Messer und Gabel sind nicht notwendig. Und schon gar keine Kuchengabel!

© Liane 9/2017

 

Zitronen-Vanille-Mascarpone-Töpfchen

Ein leckerer Nachtisch gefällig?

Schnell und unkompliziert, aber trotzdem dekorativ und wohlschmeckend?

Dann probiert doch mal dieses Rezept.

Zutaten für 4 Förmchen

  • 1 Becher Mascarpone
  • 100 ml Schlagsahne
  • Sahnesteif
  • Vanillemark
  • 2 Zitronen
  • Zucker
  • Tortenguss klar

Zubereitung

Sahne mit 1/2 Päckchen Sahnesteif schlagen, bis sie fest ist. Vanillemark und 1 EL (Vanille)Zucker zugeben. Mascarpone unterrühren. In die Förmchen verteilen und glatt streichen.

Zitronen auspressen. Saft mit Zucker und Tortenguss klar vermischen. Wie in der Anleitung angegeben aufkochen und dann auf der Mascarponecreme verteilen. Kalt stellen. Verzieren. Servieren.

Guten Appetit.

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Blätterteigschnecken mit Rucola – „Resteverwertung“

Als ich den Reissalat hergestellt habe, brauchte ich keine ganze Packung Rucola. Gestern habe ich nun die Reste davon kreativ verwertet. Natürlich könnt ihr die Blätterteigschnecken auch ohne Schinken herstellen. Aber auch davon hatte ich noch eine Scheibe übrig.

Zutaten:

  • eine Blätterteigrolle aus dem Frischeregal
  • etwas Remoulade
  • Reste von Brunch Paprika-Chili
  • Reste von Oliven in Scheiben
  • eine Scheibe Schinken (ebenfalls ein Rest)
  • Rucola-Reste
  • etwas Chili
  • 4 Scheiben Käse (ebenfalls Reste)

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Den Blätterteig mit dem Brunch und der Remoulade bestreichen, alle anderen Zutaten (bis auf 2 Scheiben Käse) darauf verteilen. Wie man sieht lasse ich immer an einer Seite etwas Rand. Beim Rollen drücken sich sonst die Zutaten heraus.

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Rolle in ca 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden und auf dem Backblech (Backpapier nicht vergessen) verteilen.

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Die 2 Scheiben Käse, die noch übrig sind in kleine Quadrate schneiden und auf die Schnecken legen. Chili drüber streuen.

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Ab in den angewärmten Backofen. Ich verwende Umluft 170°C, mittlere Schiene. Dauer ca. 20 min. Nach dem Abkühlen genießen.

Die Schnecken sind auch prima als Partygebäck!

Lasst es euch schmecken.

 

Reissalat mit Rucola

Herbstzeit – Salatzeit? Nein, normalerweise ist das wohl eher im Sommer der Fall, aber wenn ich doch Lust auf Salat habe, dann muss der etwas herzhafter daherkommen. So kam es, dass ich gestern einen Reissalat gemacht habe.

Zutaten:

  • Reis
  • Olivenöl 4 EL
  • Reisessig 2 EL
  • Rucola
  • rote und gelbe Paprika
  • Tomatenmark 1 EL
  • Wasser 4 EL
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikagewürz
  • Curry
  • Petersilie

Zubereitung:

Den Reis gar kochen. In der Zeit bis er fertig ist, das Dressing zubereiten. Dafür Olivenöl, Reisessig, Tomatenmark, Wasser und die Gewürze miteinander vermischen. Petersilie klein hacken, Paprika entkernen und in kleine Würfel schneiden, Rucola etwas klein schneiden. Wenn der Reis gar ist wird er abgeschüttet und sowie er abgekühlt ist alles zusammen mit den anderen Zutaten in eine Schale geben und vermengen.

Guten Appetit!

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Leckerer Reissalat

Schneller Zitronen Nachtisch

Nicht immer hat man die Zeit, die Lust oder das Talent ein perfektes Dessert zu zaubern. Das es schnell und einfach geht und trotzdem gut schmeckt, könnt ihr hier sehen. Wie ich den Nachtisch gemacht habe, verrate ich euch auch.

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Zitronencreme

 

Zutaten für 4-6 Personen:

  • eine Zitronenbiskuitrolle
  • 1 Packung Mascarpone
  • 1 Packung geriebene Zitronenschale oder selber frisch reiben
  • etwas frisch gepresste Zitrone (ca. 1/2)
  • 100 g Schlagsahne/Schlagobers
  • 1/2 Packung Sahnesteif
  • Vanille aus der Mühle
  • Kakao zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Sahne mit dem Sahnesteif fest schlagen. Etwas Vanille, die geriebene Zitronenschale und die Packung Mascarpone (oder auch nur eine halbe Packung, je nachdem, wieviel Creme man mag) unterrühren.

Die Biskuitrolle in 8 schmale Scheiben schneiden. In jedes Glas eine Scheibe reingeben. Mit Zitronensaft befeuchten. Darauf eine Schicht der Creme geben, dann wieder eine Scheibe Biskuitrolle und wieder Creme. Das ganze mit Kakao betäuben.

Guten Appetit!

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Zitronencreme

Spundekäs‘ Dip

Die Mainzer, Rheingauer und Rheinhessen kennen ihn: den Spundekäs. Wie immer gibt es tausend Rezepte und Variationen hiervon, sodass man eigentlich auch gar nicht mehr sagen kann, welches das Originalrezept ist. Gegessen wird der Spundekäs traditionell mit Brezzelscher (Brezeln).

Auch ich habe schon viel experimentiert. Mal mit Frischkäse, mit Schmand, mit griechischem Joghurt, mit Zwiebeln und ohne….

Heute mal ein ganz einfaches Rezept, welches mir persönlich besonders gut mundet.

Zutaten für ca. 6-8 Personen:

  • 2 Becher Schmand (auf keinen Fall Saure Sahne verwenden, dann wird es zu flüssig)
  • 1 Eßlöffel Tomatenmark
  • 1 Eßlöffel milden Senf
  • Paprikapulver
  • Salz
  • Zuckerrübensirup
  • Curry
  • Pfeffer
Spundekäs' Dip
Spundekäs‘ Dip

Zubereitung:

Alle Zutaten gründlich miteinander vermischen. Genaue Angaben von Curry, Pfeffer, Salz und Paprika kann ich euch nicht geben, da ich nie abmesse. In der Schüssel ist jedenfalls immer die komplette Oberfläche bestäubt. Vom Zuckerrübensirup (wahlweise geht aus Honig) nur einen halben Teelöffel voll. Der soll nur das Aroma herausholen und nicht dazu führen, dass alles süß schmeckt.

Dazu – wie oben schon beschrieben – Brezeln reichen. Entweder die Kleinen aus der Tüte oder frische Bäckerbrezeln (Aufbackbrezeln tun es notfalls auch). Der Dip wird nur gedippt. Messer oder Löffel ist nicht notwendig.

Dip eignet sich auch zum Grillen.